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Aktuelle Meldungen über die Entwicklung der Kulturen in Deutschland
16.07.2006: Gute Ernte, schlechte Ernte ?
In welchen Regionen die Voraussetzungen für die Ernte gut, durchschnittlich oder ungünstig in Deutschland sind, ist auf dem Satellitenbild vom 16. Juli in einem Blick zu erfassen. Grün bedeutet, die Bestände stehen gut, grau zeigt, dass die Entwicklung normal verläuft. Gelb bis rot signalisiert, dass sich die Pflanzen in einem kritischen Zustand befinden und Ertragseinbußen zu erwarten sind.
Demnach sind die Feldbestände im Osten großflächig in unterdurchschnittlichem Zustand, wobei auf dem Satellitenbild auch kleinräumige Unterschiede sofort sichtbar werden. So sind die Feldzustände beispielsweise im Osten und in der Mitte Sachsens anhand der Farbe deutlich voneinander abgrenzbar. Trockenheit im Gegensatz zu günstigen Bedingungen in der Kornfüllungsphase des Getreides sind hierfür verantwortlich, wie Detailbeobachtungen in den Anbaugebieten um Bautzen und Meissen im Vergleich zeigen.
14.06.2006: Unterschiedliche Vegetationszustände in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein verläuft eine deutliche Grenze zwischen dem Vegetationsstand auf den sandigen Böden in der westlichen Nordhälfte und den östlich gelegenen günstigen Ackerstandorten.
Besonders in trockenen Jahren wird der Einfluss der verschiedenen Bodeneigenschaften auf das Pflanzenwachstum signifikant. Als Folge stellt sich ein Ertragsgefälle von Ost nach West ein.
Ostholstein ist eines der Anbaugebiete mit den höchsten Erträgen an Winterweizen in Deutschland. Der höchste Ertrag der letzten 10 Jahre wurde 2001 mit 10,9 t/ha erzielt.
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