Rohstoffmärkte im Wandel
Ständig ist Bewegung im Rohstoffmarkt. Landwirte reagieren auf Vorjahrespreise, Getreide geht als Futter über die Theke, neue Marktteilnehmer konkurrieren um beste Qualitäten. Die Preise setzen zum Höhen- oder Sturzflug an.
Das Wetter spielt verrückt
Zukünftig wird dieses Auf und Ab noch zunehmen. Durch Klimaveränderungen wird es in Mitteleuropa wärmer und trockener. Extreme Witterungen treten häufiger auf. Dies wirkt sich auf die Anbaupraktiken der Kulturfrüchte, die Erntemenge und damit auf den Preis auf. Preissprünge von 40 Euro pro t Braugerste beispielsweise können in kürzester Zeit Millionen von Euro Plus oder Minus bedeuten.
Der Rohstoffhandel ist globalisiert
Über das weltweite Netz wird global gehandelt. Ernteausfälle in der einen Region werden durch Überschüsse in anderen Regionen kompensiert. Vorteile erzielen die Informierten, die Schnellen, die Innovativen, nicht mehr nur die Großen. Die Entscheidung über Zeitpunkt des Einkaufs, Menge und Ort wird zum wichtigen Erfolgsfaktor.
Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Agieren am Rohstoffmarkt sind deshalb:
- Frühe und rasche weltweite Information
- Einsatz von Computertechnologie
- Professionelles Handeln
|