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Ernte & Prognosen 2006 in Zahlen

29.05.2007: Track records der Prognosen aus 2006 zeigen hohe IntelCrop-Prognosegüten

Ein kleiner Ausschnitt an Beispielen aus Ländern, Bundesländern und Gebieten zeigt die hohe Prognosegüte des IntelCrop-Ertragsschätzungsmodells.

Die als blaue Balken dargestellten wöchentlichen IntelCrop-Prognosewerte werden mit dem als rote Linie gezeigten Ertragswert aus der offiziellen Agrarstatistik verglichen.

Der Trackrecord steht Ihnen als PDF-Dokument zum Herunterladen zur Verfügung.

application/pdf Schauen Sie in die Track records unserer Prognosen  (42KB)

07.03.2007: Korrekte Ertragsprognosen in 2006 auch in Regionen Frankreichs

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Poitou-Charentes

Sehr genaue Schätzungen der Winterweizenerträge gelang IntelCrop nicht nur für das gesamte Frankreich, sondern unter anderem auch für die Region Poitou-Charentes und dem hierzu gehörenden Departement Vienne (s. Karte).

Das Modell schätzte die Erträge jeweils korrekt mit nur geringen Abweichungen vom offiziellen Statistikwert um die 3 % während der gesamten Saison. Neben den Ertragsprognosen des Winterweizens in Vienne, bietet IntelCrop Prognosen der Sommergerste in Charente-Maritime an. Zu der Region Poitou-Charentes zählen darüber hinaus die Departements Charente und Deux-Sèvres.

Im Westen grenzt die Region an den Atlantik. Dementsprechend unterliegt das Klima ozeanischem Einfluss. Poitou-Charentes ist landwirtschaftlich geprägt. Bedeutend ist der Anbau von Winterweizen, der 2006 eine Fläche von über 400.000 ha einnahm. Das berühmteste Produkt der Region ist und wird vermutlich jedoch der goldene... Cognac bleiben...

In 2006 war Poitou-Charentes wie viele andere französische Regionen auch ab Mitte Juni von Trockenheit und Hitze betroffen. In Vienne traf dies den Winterweizen in der Kornfüllungsphase, die mit 17,8 °C die höchste durchschnittliche Tagesmitteltemperatur seit 1999 verzeichnete. Die Erträge des Winterweizens lagen folglich in 2006 mit 61 dt/ha 5 dt/ha unter dem Vorjahresniveau. In Spitzenjahren werden in Vienne 74 dt/ha erreicht.

Derzeit sind wegen des milden Winters die Winterweizenbestände für Anfang März sehr weit entwickelt.

19.12.2006: Experten bestätigen IntelCrop beste Prognosen

Die in 2006 ungewöhnlichen und teilweise extremen Wettereinflüsse auf die Getreideproduktion in Mittel- und Nord-Europa konnten den Ertragsprognosen von IntelCrop nichts anhaben. IntelCrop wurde durch ihre Kunden die besten Prognosen im Vergleich zu anderen Vorhersagen bestätigt.

Beispielsweise wiesen die wöchentlichen Prognosewerte für Sommergerste in Deutschland während der gesamten Wachstumsperiode stets weniger als 5 % Abweichung zum offiziellen Nachernte-Statistikwert auf, auch schon in den ersten Wochen der Saison. Wir berichteten hierüber bereits.

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Nebenstehende Grafik zeigt die Prognosen für Sommergerste in Deutschland (blaue Balken) im Vergleich zur offiziellen Statistik (rote Linie) in der Saison 2006.

Basierend auf den ersten Satellitenbildern, die den Pflanzenzustand als unterdurchschnittlich zu Vegetationsbeginn charakterisierten, prognostisierte das Modell von IntelCrop anfänglich leicht zurückhaltende Ertragswerte. Hier wirkte sich die in einigen Regionen verspätete Aussaat aufgrund des langen Winters aus. Die sich dann verbessernden Wachstumsbedingungen rechnete das Modell in höhere Ertragserwartungen bis zum Höchstwert von 49 dt/ha in KW 24 um. Der langjährige Durchschnittswert liegt für Deutschland bei 48 dt Sommergerste pro ha. Ab KW 25 (Mitte Juni) reagierte das Prognosemodell mit sinkenden Prognosewerten auf die einsetzende Hitzewelle und die auf den Satellitenbildern sich zeigenden Trockenschäden. Diese lagen letztendlich nur noch um 0,6 % (0,3 dt/ha) höher als der tatsächliche Ernteertrag.

Der außergewöhnliche Wetterverlauf setzte sich in Europa bis zum Saisonende des Jahres 2006 fort. Während sich nun die neue Aussaat der Winterfrüchte zur wohlverdienten Ruhe begeben hat, laufen bei IntelCrop bereits die Vorbereitungen für die Saison 2006/2007, in der IntelCrop Ihnen erstmals Prognosen von Mais anbieten wird.

6.11.2006: Ertragsprognosen auf Länderebene erfolgreich in der Anbausaison 2005/06 gestartet

Erstmalig seit der Anbausaison 2005/06 prognostiziert IntelCrop Weizen- und Sommergerstenerträge auf Länder- und Regionsebenen. Nach Vorliegen erster vorläufiger amtlicher Ernteergebnisse der Länder in Europa und Kanada, zeigt sich auch bei diesen Prognosen die hohe Genauigkeit des zugrunde liegenden Modells.

So liegen bspw. die Abweichungen der Länderprognosen für die Sommergerste in den produktionsstarken europäischen Ländern Frankreich, England und Deutschland deutlich unter 5 %. Auch in Kanada wurden ebenso genaue Prognosen in den beobachteten Provinzen Alberta und Saskatchewan erreicht. Spitzenreiter in der Prognosegenauigkeit ist die Länderprognose von Deutschland mit stets weniger als 5 % Abweichung seit Beginn der Schätzungen im April und nur 0,6 % mit Näherrücken der Ernte (46,8 dt/ha offiziell– 47,1 IntelCrop).

Bei Winterweizen wurde für das deutsche Bundesland Bayern der Ertrag punktgenau prognostiziert; nur um 0,2 % differieren aktueller amtlicher Statistikwert und IntelCrop-Prognose 4 Wochen vor der Ernte (68,4 dt/ha offiziell 68,6 dt/ha IntelCrop). Die wöchentlichen Prognosen während der gesamten Saison wiesen Abweichungen von höchstens 3 % auf. Diese geringe Abweichung konnte von Saisonbeginn an auch für die Prognose des Flächenertrags von Winterweizen für das gesamte Deutschland erzielt werden. Ebenso lagen die Abweichungen der Prognosen für Frankreich vom offiziellen Wert immer weit unter 5 %. In Frankreich führt die Region Lorraine die Liste der besten Ernteertrags-Prognosen an (68 dt/ha offiziell– 67,3 dt/ha IntelCrop).

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